Märchenoper Das Sternenkind

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Märchenoper Das Sternenkind

Eine Märchenoper für Kinder ab ca. 10 Jahren und Erwachsene

Dauer ca. 80 Minuten

Libretto: Alexander Nitzberg, nach dem Märchen " The Star-Child"  von Oscar Wilde »

Erstaunlicherweise wurde Oscar Wildes »Star-Child« noch nie zuvor musikalisch umgesetzt. Immerhin handelt es sich dabei um eins der bekanntesten und beliebtesten Kunstmärchen der Weltliteratur. In viele Sprachen übertragen, regt es seit Generationen die Phantasie von Kindern und Erwachsenen an. Und mit seiner schillernden Bildlichkeit sowie formalen Perfektion scheint der Text fürs Musiktheater wie geschaffen zu sein. Dem Komponisten Hans-André Stamm und dem Lyriker Alexander Nitzberg gelang es nun, diese Lücke zu schließen und den Stoff zu einer gleichnamigen Oper zu verarbeiten.  Das Wildesche Sujet erweist sich in der Tat als äußerst dankbar. Die straffe Handlung und die beinahe archetypischen Personencharaktere des »Sternenkinds« eignen sich dazu, ein breites und vor allen Dingen gemischtes Publikum anzusprechen. Denn das Thema des Märchens (die Seelenbildung in einer zwischen Schönheit und Häßlichkeit, zwischen Liebe und Brutalität zerrissenen Welt) berührt allgemein menschliche Werte. Daher wählten beide Künstler - literarisch wie musikalisch - eine Sprache, die der Grundidee des Werkes angemessen ist: schlicht und doch expressiv, klassisch und doch zeitgemäß, augenzwinkernd und doch ernst. So hoffen sie, die Oper als Genre der Zuhörerschaft eines jeden Alters schmackhaft zu machen und eine Unterhaltung auf hohem Niveau zu ermöglichen.

Inhalt:  1. Akt:  Im Wintersturm suchen zwei Holzfäller verzweifelt den Heimweg. Da fällt eine Sternschnuppe vom Himmel, die sich als Kind entpuppt, das von dem einen Holzfäller in seinem Hause aufgenommen wird und aufwächst. Es wird immer schöner, jedoch dadurch auch stolz und grausam anderen Geschöpfen gegenüber. Als das Sternenkind seiner Mutter in Gestalt einer Bettlerin begegnet, verleugnet und verjagt es sie. Dadurch verwandelt sich sein Antlitz in ein Krötengesicht und es wird selbst verjagt.  2: Akt:  Das Sternenkind wird an den Toren einer Stadt abgewiesen, aber von einem Zauberer als Sklave gekauft. Es soll für diesen nacheinander das weiße, gelbe und rote Gold im Wald finden und wird dazu jeweils verzaubert. Auf seiner Suche im Wald befreit das inzwischen geläuterte Sternenkind einen Hasen, der ihm jedesmal hilft, das Gold zu finden. Statt es aber dem Zauberer zu bringen, schenkt er es einem Bettler, der in Todesangst darum bittet. Das Sternenkind wird jedesmal bestraft. Jedoch beim dritten Mal, bei dem ihm der Tod droht, falls es mit leeren Händen zurückkehrt, wird das Sternenkind durch diese selbstaufopfernde Tat dem Bettler gegenüber aus dem Bann des Zauberers befreit, erhält seine Schönheit zurück und wird von Bettler und Bettlerin, die sich als König und Königin entpuppen und in Wirklichkeit seine Eltern sind, zum neuen König der Stadt ernannt.

8 Sänger

4 Hauptrollen:

Sopran - Sternenkind

Bass (Bass-Bariton) - Zauberer / Priester

1. Bariton - 1. Eule / 1. Wächter / Bettler, optional 1. Rabe

2. Bariton - 2. Holzfäller / 2. Wächter / optional 2. Rabe

Vier Nebenrollen:

2. Eule/Bettlerin (1. Akt) / Königin - Alt (oder Mezzosopran)

Tenor oder (Mezzo-)Sopran – Hase, kann von einer der Tauben übernommen werden, wenn im 1. Bild dafür ein anderes Kind oder Erwachsener die Hasenpartie übernimmt.

Sopran (oder Mezzosopran) - 1. Taube optional 1. Rabe / Bürgerin

Mezzosopran 2. Taube, optional 2. Rabe / Bürgerin

Kinderchor (ein- bis zweistimmig)

im 1. Akt 3.+6. Bild, 2. Akt: 5.+6. Bild (Schlussbild)

Erwachsenenchor (vierstimmig)

im 2. Akt: 5.+6. Bild (Schlussbild), optional: Geisterchöre 2.-4. Bild

Instrumentalbesetzung:

1. Fassung für 4-5 Instrumentalisten:

Flöte, Violine + Violoncello (oder statt dieser beiden Keyboard), Klavier, Perkussion

2. Fassung für 9 Instrumentalisten (die Streicher ggfs. als Streichorchester)

Flöte (+Piccolofl.), Klarinette (+Bassklar., oder Saxophon), Streichquartett (oder Streichorchester + Kontrabass, Klavier + Keyboard (Celesta)

Perkussion (Pauken, Tamtam, Starchimes, Triangel, Celesta, Guiro, Gr. Trommel, Drumset, div. Becken)

Ist für das Schlussbild kein Erwachsenenchor verfügbar, kann er vom Kinderchor zusammen mit allen nicht als Solisten aktiven Sängern gesungen werden.


Hören Sie rein ...

 

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... und hier was für´s Auge:

Märchenoper Das Sternenkind dt. Trailer:
Märchenoper Das Sternenkind engl. Trailer:
Review of the US Premiere:
Sternenkind-Ouvertüre:

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Rückschau:

Über die Uraufführung der Märchenoper „Das Sternenkind“  am 16.12.2005 in Remscheid

Siegener Zeitung, 27.12.2005

„Das Sternenkind“ von Hans-André Stamm … nach einer Vorlage von Oscar Wilde, entrückte ein begeistertes Publikum für anderthalb Stunden in einen völlig anderen Kosmos…. Stamms herausragende Musik und Nitzbergs einfühlsam getextetes Libretto fanden so ein angemessenes dramatisches Gewand.“

Remscheider Generalanzeiger, 17.12.2005

„Die Premiere der Kinderoper „Das Sternenkind“ – …. Begeisterte gestern  Morgen in Lüttringhausen Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Die Geschichte… ist in einer klassischen Inszenierung (Peter Sendtko) voller Poesie und Magie auf die Bühne gebracht worden….. Die musik zur Oper, mit der Hans-André Stamm seine Premiere als Komponist einer Kinderoper feierte, illustriert und intensiviert das Bühnengeschehen. Starke Dissonanzen setzt er da ein, wo Hässlichkeit und extreme Dramatik ausgedrückt werden.“

Bergische Morgenpost, 17.12.2005

„Das junge Publikum geizte nach gut zwei Stunden einer romantisch-spannenden Opervorstellung nicht mit dem Applaus.“

Siegener Zeitung, 9.12.2006

„In „Das Sternenkind“ entwickelt Stamm die musikalische Dynamik für 90 Minuten Spannung auf der Bühne, indem er auf verschiedene Gattungen zurückgreift: klassische Vorlagen, Filmmusik und Musical. Seine Ausdruckspalette reicht von der spätromantischen Sinfonie über die exotische Harmonik eines Claude Debussy, Alexander Skrijabin oder Sergeij Prokofjeff bis hin zur keltischen Folklore oder dem populären Jazz-Idiom.  Doch handelt es sich hierbei keinesfalls um eine Bekenntnis zur Beliebigkeit der Mittel zum postmodernen munteren Nebeneinander. Denn bei aller Unterschiedlichkeit der gewählten Tonsysteme zeichnet sich das Werk durch große innere Geschlossenheit aus. Die einzelnen Stilelemente erweisen sich als Facetten eines durch sie sprechenden, individuellen Formwillens.“   

Über die Aufführung der Märchenoper „Das Sternenkind“  am 12.01.07 im Stiftstheater Augustinum / Bonn

Bonner Generalanzeiger 13./14.1.2007

„Und die jungen Zuschauer im Stiftstheater des Bonner Augustinums sind hin- und hergerissen: …. Dass das Publikum derart „mitgeht“ liegt nicht nur an der Inszenierung von Peter Sendtko, der Musik von Hans-André Stamm und dem Libretto von Alexander Nitzberg. Sondern vor allem auch daran, dass Kindern und Jugendlichen die Berührung mit dem Opern-Genre leicht gemacht wird, ohne dabei oberflächlich zu wirken. …. Alles in allem eine gelungene Einführung in die gar nicht so ferne Welt der Oper“

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